Zukunft durch Bildung - NRW kann Bildungsschmiede Deutschlands werden

Neues Denken braucht das Land!
Gleichheit will am meisten der, der ohne sie der Letzte wär’.

Linke Bildungspolitik geht davon aus, dass der Mensch nicht begabt ist: er wird begabt.
Deshalb wurden in NRW die Anforderungen von Gymnasium und Sonderschule immer mehr angeglichen.
An der Gesamtschule – ein gemäß Kienbaum-Gutachten in jeder Hinsicht gescheitertes Modell – wird aus ideologischen Gründen festgehalten. Am Ende dieser Entwicklung steht ein Einheitsabitur, das wertlos ist.
 
Wir REPUBLIKANER glauben, dass die Menschen unterschiedlich begabt sind und unterschiedlich gefördert werden müssen. Die Hauptschule ist in den vergangenen Jahren zur Restschule verkommen. Die Realschule ist drauf und dran auf das Niveau
der Hauptschule abzusinken. Und das Gymnasium entwickelt sich immer mehr zu einer Krankenanstalt mit geschädigten Kindern, die alles erleben, nur kein erfülltes Schülerdasein, das Schritt für Schritt auf das beruflich-akademische Leben vorbereitet.

Wir REPUBLIKANER sind der Meinung, dass die in der Landesverfassung verankerte Volksschule als solche auch wieder sichtbar werden muss. Die Trennung von Grund- und Hauptschule, die vor mehr als 40 Jahren erfolgte, hat sich nicht bewährt. Schlimmer,
diese Trennung hat die Bildungskatastrophe erst ermöglicht.

Mit einer wiederbelebten Volksschule bleiben Schülerinnen und Schüler bis zum 8. Schuljahr zusammen, erwerben den Volksschulabschluss und schließen ein 2jähriges berufsbezogenes Praktikum an. Begabte Schüler können wie bisher nach der vierten Klasse zur Realschule oder zum Gymnasium wechseln. Zeigt sich bei „Spätzündern“ in der fünften bis achten Klasse die Begabung, ist auch dann noch ein Wechsel ohne Probleme möglich.

Die Realschule sollte wieder im Sinne des Wortes „Mittelschule“ werden, d. h. sie soll das breite Feld der Leistungsträger für Industrie, Dienstleistung und Verwaltung fit fürs praktische Leben machen.

Die Schulpläne sind tiefgreifend zu entrümpeln. Wissen ist so zu vermitteln, dass auch die Eltern und Großeltern mithalten können und nicht selber die Schulbank drücken müssen. Die Volksschule, analog zur Volksschule bis Ende der 60er Jahre des
vorigen Jahrhunderts, vermittelt ein grundlegendes Basiswissen, das Schulabgänger in die Lage versetzt, in Handwerks- und Industriebetrieben ihren Mann oder ihre Frau stehen zu können. Die Zeiten, in denen Bewerber schon deshalb abgelehnt werden,
weil grundlegende Mathematik- und Deutschkenntnisse mangelhaft sind, müssen der Vergangenheit angehören, denn solche Zustände sind ein Armutszeugnis für unsere hochzivilisierte Dienstleistungsgesellschaft. Die Schulabgänger sind oft nur Opfer eines Prozesses, der vor mehr als vierzig Jahren begonnen hat.

Finden Schulabgänger keinen Ausbildungsplatz, ist es Sache der Solidargemeinschaft, diesen Schülern eine Ausbildung zu ermöglichen. Kein junger Mensch sollte perspektivlos in die Zukunft schauen müssen. Nach Auffassung der REPUBLIKANER hat die Landesregierung für diese Fälle im Rahmen einer Patenschaft einen Bildungsscheck bereitzustellen. Das duale System in
der Berufsausbildung hat sich bewährt und soll erhalten bleiben. Jedoch sollte die theoretische Ausbildung generell als Blockunterricht erfolgen, weil diese Form effizienter für Ausbildungsbetriebe und Berufsschüler ist.

Jede Gemeinschaft profitiert von Spitzenleistungen Einzelner. Deshalb wollen wir Sonderbegabungen nicht sozialistisch plattbügeln, sondern fördern. Von den ca. 160.000 Schülern eines Jahrgangs in NRW sind ungefähr 2.000 hochbegabt. Diesen jungen Menschen wollen wir einen Rahmen geben, in dem sie besonders günstige Entfaltungsmöglichkeiten bekommen. Wenn optimal ausgebildete Menschen Spitzenleistungen bringen, dann kommt das uns allen zugute. Vielleicht bekommt so unser Land
endlich mal wieder einen Nobelpreisträger? Oder einen Bill Gates, der die deutsche Wirtschaft – und damit uns alle – nach vorne bringt?

Wir REPUBLIKANER sehen in der derzeitigen Klassenstärke und am hohen Anteil von Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund eine weitere Ursache der Bildungsmisere. Wenn zugewanderte Familien sich wirklich integrieren wollen, sind sie auch bestrebt, dass ihre Kinder von Anfang an Deutsch lernen. Wenn jedoch Eltern kein Interesse haben, gehören diese Kinder auch nicht in eine gemischte Schulklasse, denn darunter leiden nicht nur deutsche, sondern auch integrationswillige bzw. integrierte Kinder. Deshalb ist es zwingend erforderlich, die Klassenstärken zu reduzieren. Eine Schulklasse soll nicht mehr als 20 Kinder umfassen, und der Migrantenanteil ist auf 25 Prozent zu begrenzen.

Die Schüler aus integrationsunwilligen Familien sind unter dem Dach der Sonderschulen zu unterrichten, allerdings nicht in der Muttersprache, sondern in deutsch.

Deshalb fordern wir REPUBLIKANER:

  • Wiedereinführung der Volksschule mit anschließendem zweijährigem Berufspraktikum
  • Grundlegende Entrümpelung der Lehrpläne
  • Steuerfinanzierter Bildungsscheck, um Schulabgängern ohne Ausbildungsplatz eine Ausbildung zu garantieren
  • Klassenstärken bis maximal 20 Schülern
  • Eine Obergrenze ausländischer Schüler je Klasse von 25 %
  • Keinen Unterricht in der Heimatsprache der Zuwanderer
Wenn die Bildungspolitik der
REPUBLIKANER umgesetzt wird,
dann hat jeder begabte Schüler,
der deutsche wie auch der integrierte,
seinen Professoren- oder Meistertitel
im Ranzen.
© 2009 die Republikaner