Arbeitslosigkeit droht in 2010
Die Arbeitsagentur NRW meldet, dass die Arbeitslosigkeit im Januar kräftig anzog. Die Zahl der Arbeitslosen stieg um 47.590 auf 827.460 oder von 8,7 Prozent auf 9,2 Prozent. Christiane Schönfeld, Chefin des NRW-Regionaldirektion, findet das „moderat“.
Die republikanische Landesvorsitzende Ursula Winkelsett sagte: „ Sprechen wir einmal darüber, dass außerdem 25.180 Kurzarbeiter gemeldet sind, dass der Stellenbestand der Arbeitsagentur um 14 Prozent sank, dass sich die Arbeitslosigkeit bei Jüngeren und Älteren überproportional um 8 Prozent erhöhte, dass mehr Männer als Frauen arbeitslos geworden sind, dass die Zahl der Beschäftigten insgesamt sank. Alle Regionen in NRW verzeichneten mehr Arbeitslose als im Vormonat, besonders betroffen sind das Münsterland, Ostwestfalen-Lippe, das Bergische Land und das Sauerland. Weiterhin nahmen die wirklich Arbeitslosen, die die Arbeitslosengeld I erhalten, um 13,2 Prozent zu. Für die langzeitarbeitslosen Grundsicherungsempfänger kommt die Krise erst nach.“
Für DIE REPUBLIKANER zeichnet sich damit das deutliche Bild des Verlierers ab. Sein Steckbrief: Er wohnt in NRW, ist männlich, industrielle Fachkraft, besetzte bislang eine Vollzeitstelle, und ist seit kurzem arbeitslos. Die Unsicherheit steigt im produzierenden Gewerbe, an vorderster Stelle in der Metall- und Elektroindustrie. Für Menschen, die jahrelang gearbeitet haben, ist es ein Schock, wenn sie plötzlich entlassen werden. Auch wer das Ringen um Sozialpläne einmal mitgemacht hat, wird diese Erfahrung nie vergessen.
DIE REPUBLIKANER haben einen Arbeitskreis gebildet, der diesen Unglücklichen aktiven Beistand gewährt. Alle Problemfelder, angefangen von Arbeitsagentur über Arbeitslosengeld, Jobsuche und persönliche Sparmassnahmen bis Weiterbildung, gehören dazu.
V.i.S.d.P.: Landesverband NRW, Pressestelle Münster
Pressemitteilung Nr. 303 vom 03.02.2010