Ursula WINKELSETT

Landesvorsitzende der Republikaner in Nordrhein-Westfalen

Jahrgang 1962, wohnhaft im Münsterland, selbstständige Kauffrau, verheiratet und Mutter von vier Kindern.

Mitglied der Republikaner seit Anfang 1989, Wahl in den nordrhein-westfälischen Landesvorstand 1990, Wahl in den Bundesvorstand 1992. Stellvertretende Bundesvorsitzende von 1994 - 2010, Vorsitzende des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen seit 1995.

"Zu meinen Schwerpunkten in der Politik zählt die Familienpolitik und das Gesundheitswesen. Als Ehefrau eines Polizeibeamten beschäftige ich mich auch viel mit der (fehlenden) Inneren Sicherheit. Meine Ansichten zu diesen Politikfeldern möchte ich Ihnen nachstehend näher erläutern."


Innere Sicherheit:
"Ein demokratischer Staat, der den Grundsätzen von Verfassung und Recht verpflichtet ist, ist auch ein Staat, der die Sicherheit aller seiner Bürger gewährleistet. Seit langem werden Polizei und Justiz von den Altparteien in ihrem Kampf gegen das Verbrechen alleingelassen. Fortwirkende politische Fehlentscheidungen werden auf dem Rücken der Sicherheitsbehörden ausgetragen. Durch eine Vielzahl von aufgabenerschwerenden und aufgabenfremden Tätigkeiten ist der Schutz unserer Bürger schon lange nicht mehr ausreichend gewährleistet. Darum nehmen wir REPUBLIKANER die Herausforderung zum Kampf gegen das Verbrechen in jeder Form entschlossen auf."

Familienpolitik:
"Die bisher praktizierte Familienpolitik ist nicht familienfreundlich und schon gar nicht kinderfreundlich. Paare und Frauen, die sich für Kinder entscheiden, werden im Bereich des Steuer– und Rentenrechts gegenüber denjenigen deutlich benachteiligt, die auf Nachwuchs verzichten. Die Benachteiligung der Familie gegenüber Alleinstehenden ohne Kinder muß unverzüglich beendet werden. Der dramatische Geburtenrückgang in Deutschland wirkt sich schon heute im Sozialbereich, bei der Altersversorgung und in der Volkswirtschaft negativ aus und gefährdet letztlich den Bestand unserer Volkes. Die Entscheidung gegen Kinder darf nicht länger staatlich belohnt werden."

Gesundheitspolitik:
"Die Kostendämpfungsversuche der Vergangenheit sind gescheitert. Deshalb treten wir REPUBLIKANER für eine wirkliche Strukturreform des Gesundheitswesens ein. Ziel der Strukturreform muß der Erhalt eines freiheitlichen Gesundheitswesens bleiben. Das Wissen um die Eigenverantwortlichkeit für die persönliche Gesundheit muß gestärkt werden. Besondere vom Versicherten eingegangene Risiken (z.B. Risikosportarten) dürfen nicht zu Lasten der Solidargemeinschaft gehen und sind daher von ihm selber zu versichern. Auch muß geprüft werden, ob bestimmte Sozialversicherungsabkommen mit anderen Staaten gekündigt werden können, wenn bei Fortbestand derselben die Solidargemeinschaft der Versicherten geschädigt wird. Am Beispiel des deutsch–türkischen Sozialversicherungsabkommens wird sichtbar, welches Ausmaß die Plünderung der Krankenkassen angenommen hat. Nicht nur hier lebende Türken haben Anspruch auf Leistungen, sondern auch deren Verwandte in der Türkei. Bezahlen darf mal wieder der deutsche Arbeitnehmer."
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