28.04.2010 CDU verrät christliche Werte

CDU-Politikerin Özkan für Verbot von Kreuzen an öffentlichen Schulen

Die niedersächsische Sozialministerin Aygül Özkan (CDU) hat sich bereits vor ihrer Amtseinführung für ein Verbot von Kruzifixen an öffentlichen Schulen ausgesprochen. "Christliche Symbole gehören nicht an staatliche Schulen", sagte Özkan dem "Focus". Der niedersächsische Ministerpräsident Wulff hält an seiner Personalentscheidung fest: „Frau Özkan wird eine grandiose Ministerin sein“, gab sich der stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende gewiss. Auch Armin Laschet, der nordrhein-westfälische CDU-Integrationsminister, begrüßte die Berufung Özkans. Dieser Schritt erhöhe in der Integrationspolitik "erkennbar die Glaubwürdigkeit der CDU", sagte Laschet der "Frankfurter Allgemeinen". Gleichzeitig forderte der nordrhein-westfälische Minister für Arbeit, Karl-Josef Laumann (CDU), einen höheren Migrantenanteil in den Landesministerien von NRW.

„Das ist ein Schlag ins Gesicht aller Christen, besonders aber der Christen in den Reihen der CDU“, sagte die republikanische Landesvorsitzende Uschi Winkelsett. „Zum wiederholten Male setzt sich die Parteiführung vom längst überholten C im Parteinamen ab. Um des begehrten Machterhalts willen löst man sich mehr und mehr vom Christentum und seinen Werten und buhlt um die Stimmen der Türken. Deshalb hält sich auch die innerparteiliche Kritik an diesem Skandal in engen Grenzen. Nur die Schüler Union (SU) fordert von Wulff, dass er seine Personalentscheidung rückgängig macht. Wulff spricht lediglich von ‚nachjustieren’ und kommt dieser an sich berechtigten Forderung nicht nach, denn die CDU ist längst zum Ableger der Sozialdemokratie geworden.“

Bezeichnend für diese Entwicklung ist die Aktion des CDU-Vorstandsmitglieds Friedrich-Wilhelm Siebecke, der gegen die eigene Partei die „Aktion Linkstrend stoppen“ in Gang gesetzt hat. In einem Manifest wirft er der CDU-Führung vor, sich linke Gesellschaftspolitik zu eigen zu machen, der Gefahr des Islamismus nicht entgegenzutreten, das christliche Erbe aufzugeben und einem Beitritt der Türkei zur EU keine klare Absage zu erteilen. So ist die Berufung einer Ministerin türkischer Abstammung und muslimischen Glaubens bezeichnend für den Kurswechsel der CDU.

V.i.S.d.P.: Landesverband NRW, Pressestelle Münster
Pressemitteilung Nr. 329 vom 28.04.2010

4/28/2010



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